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In diesem Jahr eröffnet „Lebenswelten mit dem Film Die zweite Hinrichtung, einem   flammenden Plädoyer für das (Über)Leben und gegen die Todesstrafe, die dem  Amerikaner Romell Broom droht. Ein spannender und erschütternder Dokumentarfilm,   der eindrucksvoll zeigt, dass die Todesstrafe nie eine angemessene Antwort auf Mord  und Kriminalit sein kann. Auch die Protagonisten in Robert Guédiguians Der Schnee   am Kilimandscharo befinden sich in existenziellen ten: Während der eine  Werftarbeiter nach der Kündigung im sicheren Hafen seiner Familie landet, will der  andere seinen Brüdern ein besseres Leben ermöglichen, indem er den anderen  beraubt. Ein bewegendes Sozialdrama aus Frankreich. Ebenfalls aus Frankreich stammt Marie-Monique Robin, deren Film „Monsanto – mit Gift und Genen schon 2009 sehr erfolgreich in Sindelfingen auf dem Festival Über Macht“   lief. In ihrem neuesten Film Unser täglich Gift“ setzt sich die Journalistin mit dem  Thema der chemischen Zusatzstoffe in Lebensmitteln auseinander - mit Pestiziden,   Weichmachern, Farbstoffen und Geschmacksverstärkern. Ein zweiter Film widmet sich  ebenfalls dem Thema Ernährung und Umwelt. Valentin Thurn zeigt in seinem Film   Taste the Waste, wie Tonnen frischer und genießbarer Lebensmitteln auf dem Müll   landen, dank eines globalen Systems irrsinniger Verschwendung. - Zwei Filme, die  exemplarisch für die Idee des Festivals stehen: Sie erweitern den Blick des Zuschauers  und geben Impulse für eigene Gedanken und eigenes Handeln.  Dies gilt selbstverständlich auch für den spanischen Film „Me too – Wer will schon  normal sein?, in dem ein Mann mit Down-Syndrom und Universitätsabschluss sich in  seine Arbeitskollegin ohne Behinderung verliebt. Ein Film über Utopien und Vorurteile,  der sich herrlich unkompliziert mit dem Thema „Behinderung“ auseinandersetzt.  Gerhard Richter Paintingzeigt uns Deutschlands teuersten Künstler bei der Arbeit in  seinem Atelier und dokumentiert auf intime Weise, wie Kunst entsteht. Otto Pannewitz   von der Galerie der Stadt Sindelfingen wird eine Einführung zum Werk Richters geben.  Am Anfang ihrer künstlerischen Karriere stehen die Regisseure der acht Kurzfilme, die   wir beim Europäischen Kurzfilmabend des My Europe Film Festivals zeigen. Im   Programm finden sich unter anderem Themen wie eine besondere Art europäischer   Nachbarschaftshilfe, der Reaktorunfall von Tschernobyl, ein bekehrter Nazi und die   Immigrationsproblematik.
Filmfestival Sindelfingen

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Bitte “Firefox”-Webbrowser verwenden! Donnerstag, 29. November 2012 | Festivaleröffnung mit Kulturamtsleiter Horst Zecha und Co-Autorin Luise Lindermair  20:00 Uhr | DIE ZWEITE HINRICHTUNG - AMERIKA UND DIE TODESSTRAFE Ein Dokumentarfilm von Michael Verhoeven; Co-Autorin: Luise Lindermair  Deutschland 2011, Deutsche Fassung, 90 Min. Freitag, 30. November 2012 18:00 Uhr | UNSER TÄGLICH GIFT -  WIE DIE LEBENSMITTELINDUSTRIE UNSER ESSEN VERGIFTET Ein Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin   Frankreich 2011, Deutsche Fassung, 110 Min.  20:30 Uhr | GERHARD RICHTER PAINTING Ein Dokumentarfilm von Corinna Belz   Deutschland 2011, Deutsche Fassung, 97 Min. Samstag, 1. Dezember 2012 18:00 Uhr | ME TOO – WER WILL SCHON NORMAL SEIN? Ein Spielfilm von Antonio Naharro und Álvaro Pastor Spanien 2009, Deutsche Synchronfassung, 103 Min.  20:30 Uhr | MY EUROPE - EUROPÄISCHER KURZFILMABEND 8 europäische Kurzfilme von verschiedenen Regisseuren, 81 Min.  Sonntag, 2. Dezember 2012 18:00 Uhr | TASTE THE WASTE Ein Dokumentarfilm von Valentin Thurn  Deutschland 2011, Deutsche Fassung, 90 Min. 20:30 Uhr | DER SCHNEE AM KILIMANDSCHARO Ein Spielfilm von Robert Guédiguian Frankreich 2011, Deutsche Synchronfassung, 107 Min.